Startseite/ Berufskraftfahrer

Berufskraftfahrer

Allgemeines zum Berufskraftfahrer

Berufskraftfahrer fahren tausende von Kilometern im Jahr, innerhalb und außerhalb der Europäischen Union (EU). Als LKW-Fahrer transportieren Sie bis zu 40 Tonnen Ware im Wert von mehreren tausend Euro. Als Bus-Fahrer begleiten Sie Menschen und Gepäck auf ihren Reisen. Sie übernehmen Verantwortung im Namen Ihrer Firma über Waren und Menschen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie eine gute Ausbildung erhalten. Die Fahrschule Zettl bietet ihnen diese Ausbildung.

Ich Robert Zettl bin Ihr Fahrlehrer für LKW und Bus und kann auf Jahrelange persönliche Erfahrung als Fahrlehrer dieser Klassen zurückblicken. Ich habe bei der Bundeswehr dutzende Fahrschrschülern das LKW- und Busfahren beigebracht. Nach meiner Zeit bei der Bundeswehr habe ich als Busfahrlehrer in Großstädten gearbeitet.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte, direkt an mich:

Robert Zettl
Handy:  0 173 3 111 909
LKW:
Bus:

Ausbildung

Die Ausbildung teilt sich auch bei den Berufskraftfahrern in zwei Teile. Der erste Teil beschäftigt sich mit der Theorie und beim Praxisteil geht es um das Fahren mit einem Bus oder LKW.

Das Mindestalter für den LKW- und Bus-Führerschein liegt bei 18 Jahren und setzt den vorherigen (oder zeitgleichen) Erwerb eines Autoführerscheins voraus.

Theorieunterricht

Der Theorieteil ist umfangreicher an Inhalt als der Theorieteil beim Autoführerschein. Beim Theorieteil werden Themen behandelt die für die tägliche Arbeit eines LKW- oder Busfahrer wichtig sind.

Umfang des Theorieteils der jeweiligen LKW-Klasse:

Umfang des Theorieteils der jeweiligen Bus-Klasse:

Die Theorieprüfung wird beim TÜV abgelegt und das ausfüllen der Fragen erfolgt am Computer.

Hinweis: Der Theorieunterricht findet Samstags oder nach Absprache in Bickelsberg statt.

Praxisteil

Der Praxisteil dauert je nach Klasse unterschiedlich lange. Beim Praxisteil wird mit Fahrzeugen der Fahrschule gefahren. Beim Fahren geht es um sehr genaues Einparken, Ladungssicherheit und vorausschauendes Fahren.

Umfang des Praxisteil findet man bei der jeweiligen LKW-Klasse:

Umfang des Praxisteil findet man bei der jeweiligen Bus-Klasse:

Der Praxisteil wird mit einer praktischen Fahrprüfung abgeschlossen.

Weiterbildung

Jeder Bus und LKW- Fahrer der seinen Führerschein gewerblich nutzt, muss alle 5 Jahre, eine 35-stündige Weiterbildung absolvieren. Das gilt auch für Aushilfen, 450€-Kräfte oder Saisonkräfte.

Dabei sind die 35 Stunden in 5 Module/Tage, die in sich abgeschlossen sind, unterteilt.

Weiterhin gilt:

  • Der Zeitpunkt des Führerscheinerwerbs ist nicht relevant.
Diese Regelung gilt auch für alle Berufskraftfahrer, die die deutsche Staatsangehörigkeit haben oder zur EU gehören oder zu Staaten gehören, mit denen die EU ein entsprechendes Abkommen haben.

Die Fahrschule bietet Ihnen:

  • Samstagskurse, wahlweise wöchentlich / 14-tägig / monatlich / 1-mal im Quartal oder jährlich. Nächster Kursbeginn: Sofort nach telefonischer Absprache.
  • warmes Mittagessen und kalte und warme Getränke
  • wahlweise Rechnungsstellung pro Tag oder Gesamtrechnung für alle Module bei Kursbeginn.

Weiterbildungsmodule

Die Weiterbildungsmodule sind vom Gesetzgeber durch das EU-Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetz (BKrFQG) vorgeschrieben.

Weiterbildungsmodule LKW

Ziele der Weiterbildung
  • Fähigkeit zum vorausschauenden Fahren
  • optimaler Nutzungsbereich des Drehzahlmessers, Drehmomentkurve und motorspezifische Verbrauchskurven
  • Verhältnis von Geschwindigkeit und Getriebeübersetzung
  • wirtschaftliche Fahrweise
  • Technik zur Optimierung des Kraftstoffverbrauchs
  • alternative Kraftstoffe
Ziele der Weiterbildung
  • sozialrechtliche Rahmenbedingungen und Vorschriften für den Güterkraftverkehr
  • EG-Sozialvorschriften für den Güterkraftverkehr
  • Lenk- und Ruhezeiten im Straßenverkehr
  • EG Kontrollgeräte/Digitale Geräte
  • Regelungen des Arbeitszeitgesetzes
  • vom Fahrer mitzuführende Dokumente
  • Frachtrecht
  • gewerblicher Güterkraftverkehr
  • Beförderung von lebenden Tieren
  • Beförderung von Abfällen
Ziele der Weiterbildung
  • Die Berufskraftfahrer sollen über Kenntnisse der Risiken im Straßenverkehr/Arbeitsunfälle verfügen.
  • Welche Ursachen haben Verkehrsunfälle?
  • Beteiligung von LKW an Verkehrsunfällen
  • Tipps, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen.
  • Einschätzung der Lage in Notfällen
  • Fahrsicherheit, Haftkreis, Kammscher Kreis, Reifen, Bremsweg, Anhalteweg, Gefahren beim Kurvenfahren, Bremsmethoden, Bremsregelsysteme und Fahrerassistenzsysteme
Ziele der Weiterbildung
  • Sensibilisierung über das Bild des Unternehmens in der Öffentlichkeit, Fahrer, Fahrzeug, Qualität des Fahrers mit verschiedenen Geschäftspartnern
  • Bedeutung einer guten körperlichen und geistigen Verfassung, Belastungen der Wirbelsäule und der Bandscheiben
  • Gesundheitsschäden vorbeugen
  • Kriminalität und Schleusung illegaler Einwanderer vorbeugen, bei Beladung und unterwegs
  • Schengener Abkommen
  • Marktumfeld des Güterverkehrs, andere Verkehrsträger, wie der Gütermarkt beschaffen ist, Dienstleistungen neben dem Transport
Ziele der Weiterbildung
  • Überblick über die gesetzlichen Grundlagen und der möglichen Sanktionen bei Verstößen
  • physikalische Grundlagen (Reibung, Kräfte)
  • Einflüsse durch die Fahrweise des Fahrers
  • Nutzungsvolumen des Fahrzeugs ermitteln
  • Einflüsse der Ladung auf die Fahrstabilität
  • Gütergruppen
  • Arten von Ladegütern
  • Sicherungsarten, Formschluss, Niederzurren, Direktzurren
  • Haltevorrichtungen, Zurrketten, Zurrgurte
  • Be- und Entladen

Weiterbildungskonzept

Unser primäres Ziel ist es Berufskraftfahrer Weiterzubilden und zu motivieren neue Konzepte, wie “spritsparende Fahrweise”, umzusetzen. Dies kann aber nur dann gelingen, wenn man zwischen den Modulen eine Denk- und Handlungspause von mehreren Tagen einlegt.

Besonderer Service für Sie als Firma

Wenn Sie uns mehrere Fahrschüler schicken, können die Fahrstunden nach Absprache gemeinsam absolviert werden. Das fördert nicht nur die Team- und Sozialfähigkeit, sondern beschleunigt die Ausbildung der einzelnen Fahrschüler. Denn die Fahrschüler können von den positiven und negativen Fahrsituationen der anderen lernen.